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11.06.2014

Ingenieurstudenten aus Argentinien zu Gast bei Europoles

Seit inzwischen 48 Jahren kommen AVEIT-Reisegruppen aus Argentinien nach Europa, um dort verschiedene Unternehmen und Einrichtungen zu besuchen. AVEIT – ausgeschrieben „Asociación Vacacional de Estudiantes e Ingenieros Tecnológicos“ – ist eine Vereinigung von Studenten und Absolventen der Technischen Ingenieurswissenschaften der argentinischen Stadt Cordoba. Mit dem Verkauf von Losen finanzieren sich die angehenden Ingenieure ihre Europareise selbst. Deren Ziel ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und einen Einblick zu bekommen, wie die Theorie aus der Universität letztendlich in der Praxis umgesetzt wird. Offiziell unterstützt wird die AVEIT von der staatlichen Technischen Universität UTN, der mit über 75.000 Studenten drittgrößten Universität des Landes. Bereits 2013 war eine AVEIT-Gruppe bei Europoles zu Gast und auch in diesem Jahr machten die Argentinier wieder Station am Unternehmenssitz in Neumarkt.


Große Schleuderbank beeindruckte

 

Nach der Begrüßung und einer kurzen Unternehmenspräsentation ging es für die Gruppe von 16 Studenten und einem Lehrbeauftragten bereits zur Führung durch das Betonmastenwerk. „Besonders beeindruckt haben mich die große Schleuderbank und die Korbflechtmaschine. Ich fand es auch toll, dass wir etwas vom Produktionsprozess und der Verladung sehen konnten“, war Ivan Barrionuevo von der Werksführung begeistert. „Es hat mich verblüfft, dass hier so viele unterschiedliche Durchmesser und spezielle Lösungen hergestellt werden. In Argentinien ist vieles bereits vorgefertigt“, ergänzte der Student. Im Anschluss an die Führung stärkte sich die Gruppe bei einem Mittagessen, bevor es weiter ins GFK-Werk ging. Dort konnten die Studenten der Studiengänge Mechanik, Elektrotechnik oder Informationssysteme die Produktion von Masten aus glasfaserverstärktem Kunststoff hautnah miterleben. „Wir haben einen sehr guten Einblick in das Unternehmen bekommen“, freute sich Sergio Castro, der Lehrbeauftragte der Universität. „Alles wurde sehr offen erklärt und man hatte nichts zu verbergen. Wir haben gesehen, wie hier gearbeitet wird und worauf es beim Produktionsprozess ankommt. Wir haben uns bei unserem Besuch hier sehr wohl gefühlt.“