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21.05.2014

Europoles stellt Alternative für die Energiewende vor

Im Rahmen der zweitägigen Fachtagung Energie „Freileitungen 2014“ hat der Neumarkter Mastenhersteller Europoles Fachpublikum aus den Bereichen Energieversorgung, Produktion und Wissenschaft über die neuesten Entwicklungen im Freileitungsbau informiert. Nach einem Fachvortrag am Stammsitz des Unternehmens ging es an die Wiener Straße in Nürnberg zur Ortsbesichtigung der bestehenden 110 kV Kompaktleitung.


Am zweiten Veranstaltungstag der Fachtagung der EW Medien und Kongresse konnte Geschäftsbereichsleiter Energie Lothar Beckler gut 60 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Europoles-Gästehaus zum Vortrag „Innovationen bei Europoles – der Kompaktmast im Fokus“ begrüßen. Im Mittelpunkt der Ausführungen über Entwicklungen im Bereich der Höchstspannung stand der Kompaktmast als alternative Lösung für die Energiewende. Dabei wurden wirtschaftliche Lösungen in der Hochspannung sowie Entwicklungen in der Mittelspannung und Lösungen für den Vogelschutz vorgestellt. Wichtige Themen waren die Anforderungen der Netzbetreiber, die Genehmigungsproblematik sowie die praktische Umsetzung. Im Anschluss an den Fachvortrag brachen die Teilnehmer zur Besichtigung des Betonmastenwerks und des firmeneigenen Mastenparks auf, der die komplette Produktspanne von Europoles zeigt.

 

Später wurde gemeinsam die bestehende 110 kV Kompaktmastleitung im Donaumastprofil in der Wiener Straße in Nürnberg besichtigt. Hans-Peter Ehmann von der N-ERGIE Netz GmbH erläuterte vor Ort Details zur Baumaßnahme, die von Herbst 2012 bis Frühjahr 2013 durchgeführt wurde: „Die 110 kV Leitung konnte in kürzester Zeit realisiert werden, so vergingen vom ersten Pinselstrich bis zum Baubeginn lediglich zweieinhalb Jahre.“ Europoles war bereits vom frühesten Stadium an in einer beratenden Funktion beteiligt und hat die N-ERGIE Netz GmbH bei der Baumaßnahme unterstützt. Eine besondere Herausforderung ergab sich dabei durch die angrenzenden Schrebergärten und die zu berücksichtigenden Ausbaustufen des Marthweges als direktem Zubringer zur Südwesttangente. Laut Bauleiter Johannes Katzenbogner von der Leitungsbaufirma Enaco wurde durch die Kompaktmasten von Europoles ein sehr schneller Baufortschritt erreicht: „Pro Tag konnten zwei Masten gestellt werden. Möglich war dies durch die geringen Bodenaustrittsmaße, die gelungene Integration in das Landschaftsbild sowie die schonende und schnelle Einbringung in die Flur.“ Die N-ERGIE Netz GmbH plant in den kommenden 10 Jahren ein großes Mastwechselprogramm in bestehenden Gittermastleitungen. Die Kompaktmastfamilie für dieses Vorhaben wurde bereits von Europoles entwickelt.