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22.01.2014

Staatssekretär Füracker überzeugt sich von Energie-Innovationen

Geschäftsführung von Europoles informiert über kompakten Strommast und Hochleistungs-Energiepfahl


Der umweltfreundliche Ausbau der Stromnetze und die Steigerung der Energieeffizienz sind zwei zentrale Themen der Energiewende in Bayern. Um sich ein Bild von der aktuellen Entwicklung zu machen, war Staatssekretär Albert Füracker am vergangenen Freitag zu Gast am Europoles-Stammsitz in Neumarkt. Im Mittelpunkt des Treffens mit den neuen Geschäftsführern Ralph Friedwagner und Roland Kastner stand vor allem der Austausch über zwei Produktneuerungen. Begeistert zeigte sich Füracker dabei vom Hochleistungs-Energiepfahl. Als eine „hervorragende Lösung“ bezeichnete der Staatssekretär das System, das eine wirtschaftliche Nutzung der bodennahen Geothermie ermöglicht und außerdem Gelegenheit bietet, die Energiekosten beträchtlich zu reduzieren. Aus ökologischer Sicht ist besonders die Tatsache erwähnenswert, dass beim Hochleistungs-Energiepfahl im Gegensatz zur Erdsonde kein Glykol eingesetzt werden muss.

 

Der Besuch bei Europoles brachte auch neue Erkenntnisse zum sensiblen Thema Freileitungsbau. Mit dem schlanken Kompaktmast für Höchstspannungsleitungen konnte Europoles eine nachhaltige und wirtschaftliche Alternativlösung zu konventionellen Gittermasten präsentieren. Die Möglichkeit, unvermeidbare Freileitungen umweltverträglicher zu bauen – der Kompaktmast hat eine bessere Ökobilanz und die benötigte Leitungsschneise ist um bis zu  50% kleiner als beim Gittermast – sei eine sehr interessante Entwicklung betonte Füracker.

 

Nicht zuletzt konnte sich der Staatssekretär bei diesem ersten Treffen mit der neuen Geschäftsführung vergewissern, dass Europoles gerade in den letzten Jahren auch international stark gewachsen ist. Von Projekten wie der Fertigung und Lieferung von über 600 Schleuderbetonstützen für die drittgrößte Moschee der Welt in Algier konnte auch der Standort Neumarkt profitieren.