Mastenlexikon

Von A wie "Ankerbolzen" bis Z wie "Zylindrisch abgesetzt"

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Ankerbolzen Wird einzeln in das Fundament eingegossen; dient der Aufnahme und Befestigung der Flanschplatte.
Ankerkorb Mehrere miteinander verbundene Ankerbolzen.
Ankerplatte siehe Flanschplatte
Aufsatzmast Gerader Mast, auf den die Leuchte direkt aufgesetzt wird.
Aufsatzstück siehe Ausleger oder Traverse
Ausladung Der waagerechte Abstand des Ansatzpunktes der Leuchte von der Senkrechten durch den Mittelpunkt des Mastquerschnittes an der Erdoberkante.
Ausleger Mastaufsatzteil mit winkliger oder gebogener Verlängerung.
Auslegermast Mast mit einem oder mehreren winkligen Auslegern, die mit dem Mast eine Einheit bilden oder abnehmbar sind.

Beschichtung Dekorativer Farbanstrich, Pulver- oder Nasslackierung.
Bituminierung Schutzanstrich im Erdübergangsbereich bzw. am Erdstück.
Bodenplatte siehe Grundplatte

CE-Kennzeichnung Konformitätsbestätigung nach DIN EN 40-5, Fremdzertifizierung, Voraussetzung zur Lieferung im Bereich der EU.

Durchbiegung Waagerechte seitliche Auslenkung des Ansatzpunktes der Leuchte.

Eingrabtiefe siehe Erdstück
Einschweißmutter An den Mast oder das Mastteil angeschweißte Mutter.
Erdstück Länge des Mastes unterhalb der Erdoberkante.
Erdungslasche Befindet sich im Mastinnern im Türbereich und dient zur Aufnahme der Erdung.
Erdungsschraube Befindet sich im Mastinnern im Türbereich und dient zur Befestigung der Erdung.
Expansionsstück/-stutzen Dient der Vergrößerung des Zopfmaßes zur Adaption der Leuchte. Siehe auch Stutzen.

Flanschplatte Eine mit dem Lichtmast (ohne Erdstück) fest verbundene Platte mit einer Öffnung für den Kabeleintritt, die eine Verbindung mit einem Betonfundament oder anderen Baukonstruktionen ermöglicht.
Fuß Unteres Ende eines Mastes, Durchmesserangabe in mm.
Fußplatte siehe Grundplatte

Gerätesteg Befindet sich im Mastinnern im Türbereich und dient zusammen mit den Schiebemuttern zur Befestigung der elektrischen Einheiten.
Grundplatte Eine mit dem Erdstück fest verbundene oder an das Erdstück lose angeschraubte Platte, die ein Einsinken des Mastes in den Boden verhindern soll.

Kabeleinführungsöffnung Öffnung im Erdstück, die das Einführen des Versorgungskabels ermöglicht.
Kabelloch siehe Kabeleinführungsöffnung
Kabelübergangskasten siehe Sicherungskasten
Kalibrierung Formen eines Mastteiles z.B. Mastzopf zur Aufnahme der Leuchte.
Kantenschutz Wird an der Kabeleinführungsöffnung angebracht und schützt das Kabel vor Beschädigungen.
Konizität Gleichmäßige Verjüngung des Mastdurchmessers; Mastform konisch rund.
Korrosionsschutz siehe Verzinkung, Beschichtung, Bituminierung, Schrumpfmanschette, Stahlmanschette.

Leuchtenanschlussmaß Durchmesser des Leuchtenteiles, mit dem die Leuchte an dem Mast angeschlossen wird.
Lichtpunkthöhe (Lph) Der Abstand zwischen dem Ansatzpunkt der Leuchte und der geplanten Erdoberkante bei Masten mit Erdstück oder der Unterkante Flanschplatte bei Masten mit Flanschplatte.

Mastkappe Teil aus Kunststoff, Stahl oder Aluminium zum Verschließen von freien Mastöffnungen.

Neigungswinkel Der Winkel zwischen der Achse des Leuchtenanschlusses und der Waagerechten.

Peitsche Mastaufsatzteil in festgelegtem Radius gebogen.
Peitschenmast Mast mit einer oder mehreren Peitschen, die mit dem Mast eine Einheit bilden oder abnehmbar sind.

Reduzierstück/-stutzen Siehe Stutzen, dient der Reduzierung des Zopfmaßes zur Adaption der Leuchte.

Schrumpfmanschette Im Erdübergang unter Hitze aufgeschrumpftes Kunststoffteil.
Sicherungskasten Elektrisches Sicherungsteil zwischen Erd- und Leuchtenkabel .
Stahlmanschette Im Erdübergang am Mast aufgeschweißtes Rohrteil, Länge 400 mm bzw nach Bedarf.
Statik Rechnerischer Nachweis der Standsicherheit nach DIN EN 40.
Steckstoß Verbindung von Mastunterteil und -oberteil durch Zusammenstecken.
Steighilfe Steigsprosse (lose) zum Einhängen.
Stutzen Verbindungsteil zwischen dem oberen Ende eines Mastes oder einem äußeren Ende eines Auslegers oder einer Peitsche und der Leuchte. Er kann mit dem Mast oder Mastteil eine feste Einheit bilden oder als zusätzliches Teil damit verbunden werden.

Torsion Verdrehung des Mastes um die eigene Achse.
Traverse Stahlteil zur Aufnahme der Leuchten/Scheinwerfer zum Aufsatz oder Anschrauben mittels Bügel.
Tür Abdeckung des Türausschnittes, eingelegt oder aufgesetzt.
Türausschnitt Die Öffnung im Mast, die das Einführen des Versorgungskabels und der elektrischen Komponenten ermöglicht.
Türschlüssel Standard dreikant 12 mm.
Türverschluss Türverschlussschraube in der Tür zum Verschließen mit dreikantigem/quadratischem/halbmondförmigem oder ähnlichem Schraubenkopf.
Türverstärkung Stahlteile, die im Türbereich innen vertikal eingeschweißt werden, um die statische Schwächung des Mastes durch den Türausschnitt auszugleichen.

Ungeradheit Abweichung von der absoluten Geradheit des Mastes, Messpunkt am äußeren Durchmesser angelegt.

Verdrehung Abweichung am Winkel zwischen Mittellinie des Auslegers und der des Türausschnittes von der vorgesehenen Planposition.
Verzinkung Langzeitkorrosionsschutz, geht mit der Stahloberfläche eine Legierung ein, technische Lieferbedingungen nach DIN EN ISO 1461.

Windangriffsfläche Fläche der Leuchte oder des Mastes, die zur statischen Berechnung des erforderlichen Mastes herangezogen werden.
Windzonen Nationale Festlegung der regional anzusetzenden Windgeschwindigkeiten.

Zopf Oberes Ende eines Mastes, Durchmesserangabe in mm.
Zopferweiterung siehe Expansionsstück/-stutzen
Zylindrisch abgesetzt Stufenförmige Verjüngung des Mastdurchmessers.