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Der Hochleistungs-Energiepfahl

Bilder TerraCool Hochleistungs-Energiepfahl
Der Hochleistungs-Energiepfahl ist 20 Meter lang.
Ein Blick in den HEP zeigt die Übergabepunkte für Vor- und Rücklauf.
1,30 m Durchmesser in ca. 3 Stunden in 20 Meter Tiefe durch alle Bodenklassen hindurch gebohrt!
Der HEP hat eine Länge von 20 m und fasst ca. 12,5 m³ Wasser - Kühlenergie für 10-12 Megawatt Stunden p. Jahr und Pfahl, trotz ungünstiger Bodenverhältnisse.
Der TERRACOOL HEP wird mittels Kran in das vorbereitete Bohrloch eingelassen.
Befahrbare Revisionsdeckel schließen mit der Bodenfläche ebenerdig ab.
Online-Anlagenvisualisierung in Echtzeit zur Überwachung und Qualitätssicherung.
Online-Anlagenvisualisierung auch über Tablets und Smartphones.
Erdtiefen und Temperaturkurven des Terracool HEP.

Wirtschaftliche Nutzung der natürlichen Kühlwirkung des Bodens

Mit den neuartigen TerraCool Hochleistungs-Energiepfählen (zur Produktinformation) aus hochfestem Schleuderbeton hat Europoles die Effizienz von Brunnensystemen mit den Vorteilen von Schichtenspeichern kombiniert. So macht der Hochleistungs-Energiepfahl die Kühlwirkung des Bodens für Großanwendungen wie Prozesswärmeableitung und Großgebäude-Klimatisierung wirtschaftlich nutzbar - ermöglicht durch die Übertragung der bislang im Mast- und Hochbau eingesetzten Bauweise von vorgespannten Schleuderbeton-Fertigteilen auf die Anwendungen der Geothermie.

dena Best Practice Label 2015
dena Best Practice Label 2015

Referenzobjekt

Zum Einsatz kam die Technik bei der bayrischen Firma OM-Klebetechnik GmbH in der Prozesskühlung dreier Druckstraßen.  Zuvor wurde zur Erzielung der hohen Druckqualität eine aktive Kühlung durch Einsatz von Kaltwassermaschinen eingesetzt, die Kosten von mehr als 30.000 Euro pro Jahr verursachten.

 

Seit dem Einsatz des Hochleistungs-Energiepfahls konnte der Strombedarf für die bisherige Kühlung auf den Bedarf der Umwälzpumpen gesenkt werden. Ein weiterer Pluspunkt war die reibungslose Integration der Pfähle in das vorhandene Kühlsystem, ohne den laufenden Betrieb unterbrechen zu müssen. Der Einsatz der Hochleistungs-Energiepfähle bei der OM-Klebetechnik wurde von der dena (Deutsche Energie-Agentur) mit dem Best-Practice-Label 2015 ausgezeichnet.

 

Systembeschreibung
Beim Einsatz zur Kühlung nutzt der Pfahl die konstanten Temperaturen  des Erdreichs (oberflächennahe Geothermie) von ca. 10 °C im Tiefenbereich von 15-30 m – ein bereits seit Jahrhunderten eingesetztes Prinzip der natürlichen Kühlung.
Je nach Genehmigungsvorgaben und Kundenanforderungen ausgelegt,  wird der zylindrische Behälter aus vorgespanntem Schleuderbeton in Längen von 10m bis 28 m sowie Durchmessern von 1,10 m und 1,60 m gefertigt. Der Pfahl wird in eine mit einem klassischen Pfahlbohrgerät vorab durchgeführte Bohrung in den Untergrund eingebracht und der Ringraum zum Gebirge mit thermisch verbessertem Verpressmaterial verfüllt. Der Innenraum des Pfahls wird vor Ort mit Wasser gefüllt und mit einem auf die jeweilige Anwendung optimierten Wärmeübertragungssystem versehen. 

 

Merkmale

  • Erstmalige Nutzung der Geothermie als natürliche Energiequelle für Industrie- und Großgebäudekühlung
  • Vermeidung hoher Kosten für aktive Kühlsysteme und Reduzierung des Energiebedarfs und CO2 Ausstoßes
  • Bereitstellung von 10 - 121 Megawattstunden (MWh) Kühlleistung
    je HEP und Jahr je nach Bodenverhältnissen
  • Noch höhere Leistungen insbesondere beim Einsatz im Pendelbetrieb oder gleichzeitigem Betrieb im Kühl- und Heizmodus

 

Einsatzbereiche

  • Industrie- und Prozesskühlung (Metall- und Kunststoffverarbeitung, Druckanlagen, Rechenzentren etc.)
  • Gebäudeklimatisierung (Bürogebäude, Hotels, Universitäten etc.)

 

Zusammenfassung

Der Hochleistungs-Energiepfahl ist nicht nur eine effiziente und wirtschaftliche, sondern auch eine besonders nachhaltige Lösung – Eigenschaften, die den Hochleistungs-Energiepfahl für das Förderprogramm „Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie qualifizieren.

 

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir helfen Ihnen gerne bei Planung, Auslegung und Einbindung von Fördermöglichkeiten.

Ihr Ansprechpartner

Martin Moßburger
Martin Moßburger

 

 

Ihr Ansprechpartner

Albert Vögerl
Albert Vögerl, externer technischer Berater